Tipps zum Umtopfen von Zimmerpflanzen
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herausgegeben von Adrien SAINT
Sie haben von der Wichtigkeit des Umtopfens gehört, trauen sich aber nicht, es selbst zu versuchen? Da ich bereits eine Vielzahl von Pflanzen erfolgreich gezogen habe, teile ich gerne meine Tipps mit Ihnen.
Wann sollte man Pflanzen umtopfen?
Die kurze Antwort wäre: wenn sie es brauchen und es ihnen nützt.
- Wurzeln: Wenn die Wurzeln Ihrer Pflanze deutlich aus dem Topf durch die Abflusslöcher herausragen, ist es ratsam, ihr eine größere Oberfläche zur Nährstoffaufnahme zu bieten.
- Nährwert: Die Nährstoffe in Blumenerde werden von der Pflanze innerhalb von 6–8 Monaten verbraucht. Das Substrat ist dann erschöpft, und ein Umtopfen mit frischer Blumenerde ist sehr vorteilhaft. Frische Blumenerde liefert der Pflanze neue Nährstoffe. Einige weniger anspruchsvolle Pflanzen können in nährstoffarmer Blumenerde lange überleben, andere hingegen stellen ihr Wachstum ein oder sterben sogar ab.
- Jahreszeit: Der Legende nach sollte man Pflanzen nur im Frühling umtopfen, doch tatsächlich können sie bei ausreichend warmem, feuchtem und hellem Standort ganzjährig im Haus umgetopft werden. Monstera, Anthurien und Philodendren sind recht tolerant. Rhizompflanzen, Knollen und Zwiebelgewächse (wie Alocasia, Oxalis, Colocasia usw.) sollten jedoch im Frühling oder Sommer umgetopft werden.
Wie topfe ich meine Pflanzen um?
- Blumenerde: Wählen Sie eine Blumenerde, die zur Pflanzensorte und Ihrem Gießverhalten passt. Wenn Sie zu viel gießen, entscheiden Sie sich für ein gut durchlässiges Substrat.
- Topfgröße: Beim Umtopfen empfiehlt es sich generell, die Pflanze in einen eine Nummer größeren Topf zu stellen (z. B. sollte ein 12-cm-Topf in einen 14-cm-Topf umgepflanzt werden).
- Vorgehensweise: Nehmen Sie die Pflanze aus ihrem Topf und massieren Sie den Wurzelballen vorsichtig, um so viel alte Blumenerde wie möglich zu lösen. Wenn Sie befürchten, zu viele Wurzeln zu beschädigen, gehen Sie dabei behutsam vor.
Nach dem Umtopfen:
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Bewässerung: Sobald die Pflanze im neuen Topf ist, großzügig gießen.
Wenn Ihre Pflanze in einem viel größeren Topf steht, müssen Sie die Bewässerung anpassen, da die Erde, die nicht von den Wurzeln durchdrungen ist, länger feucht bleibt.
- Düngemittel: Sie können Wurzelstimulanzien oder Blattbiostimulanzien hinzufügen, die der Pflanze und ihrem Stoffwechsel helfen, aber fügen Sie keinen NPK-Dünger hinzu, da Ihre neue Blumenerde diesen bereits enthält und eine Überdosierung das Wurzelsystem verbrennen und faulen lassen könnte.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen Mut machen, selbst Hand anzulegen! Im Geschäft finden Sie geeignete Blumenerden, spezielle Töpfe und Biostimulanzien, um Ihre Zimmerpflanzen erfolgreich umzutopfen.
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